Naturfreunde bei Kundgebung zum 1. Mai in Tuttlingen

 

Als Enkel und Sohn von Gewerkschafter*innen ist Leander eine besondere Ehre zu Teil geworden. Er sprach bei der 1-Mai Kundgebung des DGB in Tuttlingen. Und zwar als Vorstand der NaturFreunde OG Tuttlingen und als Mitglied des Landesvorstands der Naturfreunde Württemberg!

 

Der Verband spielt eine wichtige Rolle in Leanders politische leben. Es gibt kaum einen Verband, der so lange Zeit über, so viele wichtige gesellschaftliche Themen bedient wie die NaturFreunde. In seiner Rede ging Leander nicht nur auf Inhalte, bei denen die Kompetenz in den Gewerkschaften liegt ein, er sprach vielmehr darüber, was uns alle umgibt. Eine Gesellschaft, eine Arbeiterschaft, die zunehmend durch neofaschistische, durch rechtsextreme, durch kapitalistische Kräfte unter Druck gerät. Und dass dies auf so vielen Ebenen passiert. Aber er sprach auch darüber, was wir im Kleinen tun können.
Zum Beispiel wie unglaublich wichtig es ist, öffentliche Räume weiter zu besetzen und zu „bespielen“ damit es nicht die „Falschen“ tun.
Wir Naturfreunde haben eine leidvolle Verbindung zum Faschismus und stellen us deshalb konsequent dagegen. Begegnungsorte hat unser Verband mit seinen NaturFreunde-Häusern immer wieder geschaffen.
Aber auch Orte wie das KUKAV in Tuttlingen gehören dazu!

 

Der Ausfruf „Berg Frei“ der NaturFreunde steht stellvertretend für den Kampf Räume nicht einer kleinen auserwählten Gruppe zu überlassen, sondern sich diese zu erkämpfen. Es steht dafür, Räume der Begegnung zu schaffen, des Austauschs, der politischen Bildung. Deshalb lasst uns weiter zusammen stehen, uns organisieren, Banden bilden und gemeinsam Perspektiven schaffen statt Parolen!

Unsere Region bleibt bunt!
Und unsere Gewerkschaftsarbeit frei von Faschismus!

Berg Frei